Verfasst von: markusgaertner | Juni 8, 2010

Düstere IWF-Warnung

Risiken für globale Wirtschaft sind

erheblich gestiegen

Vancouver, 9. Juni 2010

Die Warnung hat Naoyuki Shinohara ausgesprochen, der zweite Mann beim Inter-nationalen Währungsfonds. Bei einer Rede in Singapur sagte der frühere Währungsexperte des japanischen Finanzministeriums am Dienstag nicht nur, dass er erheblich gestiegene Risiken

für die globale Wirtschaft sieht.

Shinohara verwies auch darauf, dass seiner Einschätzung nach die meisten Indu-strieländer eine schwache Erholung erleben.

GRAFIK eins: Die „Europäische Schuldenunion“ ist derzeit eine zentrale Sorge und größter Quell für Volatilität an den Kapitalmärkten

Mehr noch: Eine zentrale Sorge ist, dass der Spielraum für eine fortgesetzte Stimu-lierung der Konjunktur sehr viel enger geworden ist und in einigen Fällen nun sogar erschöpft ist“.

Die Schuldenkrise in Europa und die Korrekturen an den Weltbörsen seit April seien ein Beleg dafür, dass bald zwei Jahre nach Ausbruch der Finanz- und Konjunkturkrise noch noch immer Schockwellen die globale Finanzwelt erfassen.

Asien wird Shinohara zufolge auch weiterhin die Weltkonjunktur antreiben, doch der Kontinent wird seine eigenen Herausforderungen zu bestehen haben. Dazu gehörten wachsende Kapitalströme in die Schwellenländer und die damit verbundene Gefahr einer konjunkturellen Überhitzung.

GRAFIK zwei: Deutschland und Frankreich sind Gläubiger für über die Hälfte der externen Schulden Griechenlands  


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