Verfasst von: markusgaertner | Mai 19, 2010

US-Preise mit Umkehrschub

Adios Inflation: In den USA sinkende Lohnkosten, steigender Dollar, schwache Rohstoffe

Vancouver, 18. Mai 2010

Da fällt die Welt auseinander wie im Kalten Krieg: Während Großbritannien im April mit einem inflationären Sprung überrascht (siehe Blogeintrag heute früh), zeigen die jüngsten

Preiszahlen in den USA vom Mittwoch klar nach unten. Von Inflation meilenweit keine Spur.

Die Ökonomen bei der Investmentbank BMO Nesbitt Burns in Toronto weisen zurecht darauf hin, dass gegen sinkende Lohnkosten an der Inflationsfront kaum ein Kraut gewachsen ist.

GRAFIK eins: BMO Nesbitt Burns illustriert hier, wie in den USA sowohl die Lohnstückkosten als auch die Inflationsrate unter Ausklammerung von Nahrung und Energie nach süden abdrehen.

Wenn dann auch noch der Dollar steigt, weil der Rest der Welt sich in vermeintlich sichere US-Schuldpapiere rettet, dann entsteht ein mächtiges deflationäres Gebräu, zumal wenn gleichzeitig die Rohstoffpreise einbrechen. Die Notierungen für Metalle und Energie gingen innerhalb eines Monats um 10% zurück.

Die beiden Grafiken zeigen sehr deutlich, dass die Inflations-Propheten sich – was die USA angeht – in einen langen Sommerurlaub verabschieden dürfen, möglicherweise auch für ein paar Monate, bevor es auch nur die leisesten Anzeichen für eine bedrohliche Preisentwicklung geben wird.

GRAFIK zwei: Clusterstock, Chart of the Day, der Consumer Price Index taucht mit und one Nahrungsmittel und Energie wieder ab


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