Verfasst von: markusgaertner | Mai 10, 2010

Das schwarze Immobilienloch

Fortgesetzte Albträume im Land der Homeowner

Vancouver, 10. Mai 2010

Der Datenaufbereiter CoreLogic hat heute die jüngsten Verschuldungszahlen der US-Häuslebesitzer publiziert. Deren Situation im Schuldenloch hat sich seit dem 4. Quartal nur minimal

verbessert.

Waren im Dezemberquartal noch 11,3 Millionen Amerikaner mit Hypotheken „under water“ – Schulden, die den Wert des Hauses übersteigen – so sind es jetzt noch 11,2 Millionen.

Das Problem konzentriert sich weiterhin vor allem auf fünf Bundesstaaten: Nevada, wo 70% aller mit Hypotheken finanzierten Immobilien unter Wasser sind, Arizona (51%), Florida (48%), Michigan (39%) und Kalifornien mit 34%.

Die Stadt mit dem größten Hypotheken-Problem bleibt Las Vegas. In der Kasino-Metropole übersteigen die Schulden bei 75% aller hypothekenfinanzierten Eigenheime den aktuellen Marktwert.

Der Anteil jener Bankkunden, bei denen die Hypothekenschuld den Wert des Hauses um 25% oder mehr übersteigt, liegt jetzt bei 10,4%. Das sind 4,9 Millionen Kreditnehmer.

Hier eine Grafik aus dem Bericht von CoreLogic vom 10. Mai:

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