Verfasst von: markusgaertner | März 25, 2010

McDonald´s und der Renminbi

Beim jüngsten Burger schonmal an China gedacht ?

Vancouver, 25. März 2010

Dem britischen ECONOMIST kommt das große Verdienst zu, die Wechselkurstheorie „ein bisschen verdaulicher“ gemacht zu haben. Wie das genau geschieht, wissen die meisten inzwischen, mit dem Big Mac-Index. Der misst an der jeweiligen Kaufkraft, wieviel der Big Mac bei McDonald´s in den verschiedenen Ländern kostet. Die jüngste Aufstellung (siehe Grafik) könnte

dazu führen, dass der ein oder andere Parteiführer in Peking auf den Tisch kotzt, auch ohne Burgerverzehr.

Denn laut der neuesten Big Mac-Tabelle ist der chinesische Renminbi gegenüber dem US-Dollar fast 50% unterbewertet.

Quelle: Agora Financial´s 5-Minuten-Vorschau

Vielleicht bringt Timothy Geithner – der Mitte April offiziell die mögliche Kursmanipula-tion des Renminbi verkünden muss – den Chinesen beim nächsten Besuch in Peking einen verrotteten Burger mit, um den Zusammenhang mal zu veranschaulichen.

Da er das Beefsandwich vermutlich nicht durch den aufmerksamen chinesischen Zoll bekommt, kann er ja Ministerpräsident Wen Jiabao oder Staatspräsident Hu Jintao mal zu einem der inzwischen rund 1.000 McDonald´s-Restaurants in China ausführen.

Die Fast Food-Kette beschäftigt in China bereits über 60.000 Menschen, die Volksrepublik ist der größte Wachstumsmarkt des Konzerns.

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