Verfasst von: markusgaertner | März 4, 2010

Neuer Immobilienrückschlag

Verlängerte Steueranreize der Obama-Administration

lassen den US-Häusermarkt kalt

Vancouver, 4. März 2010

Auf den ersten Blick ist es nur eine von vielen Zahlen: Die Verkaufsabschlüsse für existierende Häuser in den USA brach im Januar um 7,6% ein, nachdem der entsprechende Index im Vormonat um 0,8% nach oben revidiert worden war. Schon im November hatte die National Association of Realtors einen Rückgang um 13,7% gemeldet. Die Relevanz der Zahl ist jedoch

groß: Sie zeigt, dass die Verlängerung der Steueranreize der Obama-Administration für Hauskäufer – die Ende November auslaufen sollte, dann aber verlängert und auch auf Käufer ausgeweitet wurde, die schon ein Haus besitzen – den Markt nicht weiter anschieben kann.

Ihm ist die Luft ausgegangen.

Schuld daran dürften nicht nur – wie die Maklervereinigung sagt – das schlechte Wetter mit den Schneestürmen an der US-Ostküste gewesen sein, sondern auch die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, rekordhohe Zwangsversteigerungen und das schwache Konsumentenvertrauen, das zu Jahresbeginn stark einbrach. 

Hier noch eine Ausschnittsvergrößerung, damit die Zahlen besser zu lesen sind:


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