Verfasst von: markusgaertner | Januar 3, 2010

Bad Mood, No Food

Auch die Rezession geht

durch den Magen                         

Vancouver  4. Januar 2010

Nicht nur Liebe geht durch den Magen. Die schlappe Konjunktur auch. Die National Restaurant Association meldet, ihr Sentiment-Index sei im November – dem jüngsten Berichtsmonat

– zum 25. Mal in Folge unter 100 geblieben. Bei 100 ist jene Linie, die aus der Sicht der Restaurants gute Zeiten von schlechten Zeiten trennt, Expansion oder Rezession.

Seit 27 Monaten ohne Unterbrechung nehmen jetzt die Besucherzahlen in den US-Restaurants ab. Im Klartext, die viel gepriesene Erholung, die sich laut vieler Zahlenreihen verfestigt, sieht noch ziemlich vegetarisch aus.

Das stimmt übrigens auch mit dem Consumer Sentiment-Index der University of Michigan überein. Der sank im November von 70 auf 67.4 und nimmt damit – wie der Restaurant Performance Index – Fahrt in Richtung Süden auf. Der Consumer Sentiment Index wurde zwar Ende Dezember mit einer Verbesserung auf 72,5 gemeldet, doch ob es dabei bleibt, ist fraglich.

Die Zahl liegt sowohl unter den Analysten-Prognosen als auch unter der ersten Schätzung von Anfang Dezember bei 73,4. Und ob sie sich angesichts des verbesserten Konsumentenvertrauens in Konjunktur und Arbeitsmarkt tatsächlich in mehr Konsum übersetzt, bleibt fraglich. Denn die kurzfristigen Erwartungen in Bezug auf das Einkommen sind negativ.


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